Mein „Gehirngeschlecht“

Just for fun, (während ich nebenbei ein paar Batches durchlaufen ließ) und weil ich immer noch eine gewisse Schwäche für solche Tests habe, habe ich zwei Tests (die indirekt von Alles Evolution aus verlinkt waren) durchgeführt, um meinen „systematisierenden Quotienten“ (SQ) und meinen „empathischen Quotienten“ (EQ) herauszufinden.

(Die Ergebnisse sind AFAIK nicht skaliert oder normiert, sondern in arbitrary units.)

SQ-Test

Dein Ergebnis ist: 78 Punkte
Du hast einen durchschnittlichen SQ wie die meisten Männer und sehr viele Menschen mit Asperger Syndrom.

EQ-Test

Dein Ergebnis ist: 22 Punkte
Du hast einen sehr niedrigen EQ, was für ca. 80 Prozent der Menschen mit Asperger Syndrom zutrifft.

Die Endauswertung ergibt, dass ich ein extrem (wenn auch nur so gerade eben) „männliches Gehirn“ habe (wie 5% der Männer und 0.9% der Frauen).
So ganz überraschend ist das für mich nicht, wenngleich ich nicht mit dieser extremen Ausprägung gerechnet hatte.

Bei der SQ-Bestimmung hatte mich insbesondere die Frage irritiert, ob mich andere Menschen als verständnisvoll wahrnehmen.
Von Männern (gerade auch mit nerdigen oder gar autistischen Zügen) war mir das schon öfters bescheinigt worden, von Frauen jedoch eher das Gegenteil.
Es ist also nicht verwunderlich, dass ich mich mental viel eher in das Denken von Männern hineinversetzen kann als in das von Frauen, und mich mit Männern deutlich besser verstehe.

Natürlich muss man solche Onlinetests immer mit der gebotenen Skepsis und Vorsicht gegenüber ihrer Interpretation betrachten. Dennoch zeigen sie eine Tendenz, die mir plausibel erscheint.
Und schließlich will ich auch nicht nur auf mein Gehirn reduziert werden. :mrgreen:

Im Widerspruch zum Ergebnis scheint zu stehen, dass mein Fingerlängenverhältis ca. 1.03 beträgt.

(Aber vielleicht kommt das auch vom Stricken, wo doch dabei die Zeigefinger besonders beansprucht werden. 😛 )

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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7 Antworten zu Mein „Gehirngeschlecht“

  1. Pingback: Genus, Sexus, Gender, Geschlechterrollen | ☨auschfrei

  2. Pingback: Vierzehnhunderteins | breakpoint

  3. Pingback: Gestatten: Sheldine Schrödperger //1767 | breakpoint

  4. tom174 schreibt:

    Hm.
    Dein Ergebnis ist: 85 Punkte
    Du hast einen hohen SQ. Solche Werte erreichen hauptsächlich Menschen mit Asperger Syndrom, aber auch einige nichtautistische Männer und nur wenige nichtautistische Frauen

    Dein Ergebnis ist: 46 Punkte
    Du hast wie die meisten Menschen einen durchschnittlichen EQ. Knapp 20 Prozent der Menschen mit Asperger Syndrom erreichen solche Werte.

    Gefällt 1 Person

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